JAZZ AT SCHOOL

„Jazz at school“ – Die WDR Big Band gab am 11.01.2017 an unserer Schule ein Konzert.

Grund genug für uns, ein Interview mit der Posaunistin der KAG Big Band, Annika Lade, zu führen.

(Was ein Glück, dass Annika auch gleichzeitig Redaktionsmitglied ist 🙂 )

Kagtus: Wie lange spielst du schon Posaune?

Annika: Sieben Jahre.

Kagtus: Boah, so lange? Wird das nicht langweilig?

Annika: Nein, wird es nicht. Man lernt immer etwas Neues und kann sich immer noch verbessern.

Kagtus: Die KAG Big Band hatte ja die Gelegenheit im Dezember zum Funkhaus des WDR zu fahren und wurde dort gecoacht. Wie war die Erfahrung?

Annika: Interessant. Es war etwas Besonderes und eine einmalige Erfahrung. Es hat viel Spaß gemacht und war sehr motivierend, mit dem Instrument weiter zu machen.

Kagtus: Wie bist du zum Instrument gekommen und was würdest du Neulingen empfehlen?

Annika: Das ist eine lustige Geschichte: Es fing damit an, dass ich Blockflöte gelernt habe und dass ich immer viel zu viel Luft für dieses Instrument hatte. Meine Blockflötenlehrerin war immer der Meinung, dass ich eines Tages Posaune spielen müsste, da dieses Instrument viel Luft braucht. Als es dann zu dem Zeitpunkt der Entscheidung kam, stand eine Entscheidung bereits fest: Ich würde Posaune lernen. Die meisten gaben dem keine lange Halbwertszeit, doch wie ihr seht, bin ich immer noch dabei.

Neulingen würde ich empfehlen, nie aufzugeben, nur weil das Lernen viel Zeit braucht. Denn mit der Zeit kommt die Erfahrung.

Kagtus: Wie viel Zeit braucht man denn, wenn man ein Instrument lernen möchte?

Annika: Das kommt immer darauf an, wie gut. Wenn es einem reicht, auf einem relativ niedrigem Niveau zu spielen, sodass man „nur“ in einer kleinen Band spielt, dann reichen wenige Jahre. Wenn man aber sein Hobby zum Beispiel zum Beruf machen möchte, dann dauert die Ausbildung natürlich länger. Aber man hört nie wirklich auf zu lernen.

Kagtus: Und wie lange übst du am Tag?

Annika: Meistens 30 Minuten, natürlich gibt es auch Tage, an denen ich so viel zu tun habe, dass ich nicht dazu komme. Dann übe ich am nächsten Tag 45 bis 60 Minuten.

Kagtus: Vielen Dank für das Gespräch und wir hoffen, dass wir dich bald wieder auf der Bühne sehen können.

Annika: Ja, gern geschehen. Bis bald.

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